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| Arthrose des Sprunggelenks |
| Die Spruggelenksarthrose |
In der Therapie der schweren oberen Sprunggelenksarthrose gilt nach wie vor die Arthrodese (Versteifung) als goldener Standard. Allerdings hat die Arthrodese gravierende Nachteile: Bis zu 3 Monaten ist eine Gipsruhigstellung notwendig. In manchen wissenschaftlichen Veröffentlichungen beträgt die Rate der ausbleibenden knöchernen Heilung bis zu 30%. Anschlussarthrosen in den benachbarten Gelenken sind häufig und schmerzhaft. Ein großes Problem stellt auch die Stellung der Arthrodesen dar: Spitzfuß und X- oder O-Fehlstellung sind häufig und ziehen eine entsprechend schwierige Schuhversorgung nach sich.
Wenn man dies bedenkt und unsere guten Erfahrungen mit der Endoprothetik an Knie, Hüfte und Schulter betrachtet, liegt der Wunsch nach einer endoprothetischen Versorgung des oberen Sprunggelenkes nahe. Der Erhalt des Abrollvorganges und die Korrekturmöglichkeiten im unteren Sprunggelenk sind weitere Vorteile.
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| Die operative Therapie mit einer Prothese |
Die Aukamm-Klinik ist ein Referenzzentrum für Implantationen der Sprunggelenksprothese vom Typ HINTEGRA®. Nach der Charité in Berlin ist die Aukamm-Klinik das Haus mit den meisten Implantationen einer Hintegra-Sprunggelenksprothese in Deutschland. Diese Prothese wurde von Prof. Dr. Beat Hintermann aus Basel entwickelt. Der dreiteilige Aufbau und das Design der einzelnen Komponenten lassen 4 Freiheitsgrade zu, das heißt freie Bewegung bezüglich antero-posteriorer Translation, medio-lateraler Translation, tibialer Rotation und Flexion-Extension.
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| Die Hintegra-Prothese |
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Zusammen mit der minimalen Knochenresektion und minimalen Größe der gesamten Prothese reduziert dies auch den Stress auf die Zwischenzone von Implantaten und Knochen. Die HINTEGRA®-Sprunggelenk-prothese besteht aus drei Komponenten: die beiden anatomisch geformten und aus Cobalt-Chrom geschaffenen Tibia- und Taluskomponenten zum Ersatz der Oberflächen sowie einem zentralen Gleitkern aus High-Density-Polyethylen. |
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| Der Eingriff ansich |
Für den operativen Eingriff selbst werden Sie als Patient stationär aufgenommen. Der Operation lässt sich in Teilnarkose (Spinalanästhesie) oder Vollnarkose durchführen. Häufig können unsere Anästhesisten noch einen kleinen weichen Katheder an den Nervenstrang auf der Unterschenkelrückseite legen, durch den dann in den Folgetagen nach der OP betäubende Medikamente direkt an die Nerven gespritzt werden. Dies trägt zu einem deutlich erhöhten Patientenkomfort bei.
Nach der Operation tragen Sie bis zur Entfernung der Fäden eine stabile Lagerungsschale, dann bis zum Abschluß der 4. postoperativen Woche einen abnehmbaren stabilisierenden Walker. Danach kann Ihr Gelenk unter Vollbelastung mobilisiert werden. |
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